Angefangen als Rapper und DJ, habe ich mich über die Jahre immer mehr der elektronischen Musik zugewandt:

1992 - 1994
Inspiriert von den Fanta 4 habe ich zusammen mit David S. die RhytmusBanditen gegründet. Vorher hatten wir uns einigermaßen erfolglos als DJs betätigt.
Die Produktion der RhythmusBanditen war überwiegend mein Part. Ich sammelte erste Erfahrungen mit diversen Tracker-Programmen und Emagic Micro Logic. Augenommen wurde auf einem Fostex 4-Spur. Gruselig!
Wir haben ein paar Gigs gemacht und 2 Demo-Tapes produziert. Die Qualität der Tapes war sehr grenzwertig - aber dadurch auch irgendwie kultig.

1994 - 1998
Nachdem wir von den reimbanditen in Hamburg hörten und sie persönlich kennenlernten, haben wir uns in reim-g-beat umbenannt, um Verwechselungen entgegenzuwirken. Wir konnten unseren Traum einer "Live-Band" realisieren und erweiterten das reim-g-beat um zunächst drei, später dann vier fitte Musiker (Promikon Anzeige 1995). Die Musik entwickelte sich Richtung Funk / AcidJazz und wir hatten zeitweise sogar eine Sängerin dabei. Neben über 80 Gigs in ganz Deutschland und der eigenen CD hatten wir auch noch beachtliche Erfolge bei den Local Heroes Contests von Radio ffn: Einmal bekamen wir den Preis für den besten deutschen Text ("Ohne Freundin") und einmal wurden wir zweite im Halbfinale.
Aus beruflichen und privaten Gründen haben wir das reim-g-beat nach einer kurzen Phase als Studio-Projekt 1998 offiziell aufgelöst.

1996 - 1998
Zusammen mit dem ehemaligen reim-g-beat Bassisten Volker und seinem Bruder Helge entstand 1996 "Tales of Space Paula". Wir haben bei Helge in der Studentenbude so einige Tracks für T.O.S.P. produziert und waren auch - leider ohne Erfolg - mit einem Label in Verhandlung. Der Höhepunkt war 1997 unsere Teilnahme an der legendären Eternal Rave Tour, was vor allem durch unsere großartigen Tänzerinnen Rebekka, Gesa und Esther für die Massen zum Erlebnis wurde.
Leider habe ich nur noch einen Track aus der Zeit. Die anderen sind irgendwie verschollen.

Seit 1997 gibt es "audio mc" bis auf eine Ausnahme (G-Move Hamburg 1998) als reines Studio-Projekt. Neben ein paar Remixes hatte ich Ende der 90er auch an einem eigenen Album gearbeitet, das aber nie erschienen ist. Studium und Job haben mir damals nicht die nötige Zeit gelassen.